22. Oktober 2020

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Bayerische Notärzte gegen invasive Notfallmaßnahmen durch Notfallsanitäter

Die Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (AGBN) lehnt die Substitution ärztlicher Kompetenzen auf Notfallsanitäter ab. Bereits jetzt seien mit den sogenannten 1c- und 2c-Maßnahmen im Bayerischen Rettungsdienstgesetz ausreichende Regelungen definiert, die eine notfallmedizinische

Wieder eine Aussage gegen die Kompetenzen des Notfallsanitäters:

Die Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (AGBN) lehnt die Substitution ärztlicher Kompetenzen auf Notfallsanitäter ab. Bereits jetzt seien mit den sogenannten 1c- und 2c-Maßnahmen im Bayerischen Rettungsdienstgesetz ausreichende Regelungen definiert, die eine notfallmedizinische Versorgung bis zum Eintreffen des Notarztes auf rechtlich zulässiger Grundlage ermöglichen. Die Idee, zur Behebung eines (Not-)Ärztemangels ärztliche Tätigkeiten auf Nicht-Ärzte zu übertragen „und nur durch spezielle Qualifikationsmaßnahmen im Schnellverfahren quasi auf den Kenntnis-, Fertigkeiten- und vor allem auch Erfahrungsstand eines spezialisierten Arztes zu bringen“, sei illusorisch. Es sei in keiner Weise akzeptabel, dass in einer präklinischen Situation mit wenig Personal, schlechten räumlichen Bedingungen und schlechterer apparativer Ausstattung als in der Klinik ein Patient „nicht einmal mehr von einem approbierten Arzt, sondern von einem Vertreter eines medizinischen Assistenzberufes behandelt werden soll.“

Quelle: SK VERLAG HOMEPAGE

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