20. Oktober 2020

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Notfall : Gesundheitsminister Spahn legt Reform vor

Der Gesundheitsminister will mit dem neuen Gesetz zur Notfallversorgung einiges ändern. Unter anderem sieht der Entwurf vor Überfüllte Notfallambulanzen und genervte Patienten zu entlasten. Immer mehr Patienten gehen mit Kleinigkeiten in die Notaufnahmen anstatt zum niedergelassenen oder Hausarzt. Wahrscheinlich um lange Wartezeiten zu vermeiden oder aber auch weil Sie sich sicher fühlen.

Der neue Gesetzentwurf sieht vor, das ambulante, stationäre und rettungsdienstliche Notfallversorgung zu einem System der intergrierten Notfallversorgung ausgebaut werden. Weiterhin:

  • Rettungsdienst soll unter ein gemeinsames flächendeckendes Notfallleitsystem fallen, das die 112, die 116/117 gemeinsam ansteuern kann
  • vorhergehende Triage der Patienten für die richtige Versorgung
  • Rettungsdienst soll ein eigenständiger Bereich in der gesetzlichen Krankenkasse werden
  • Versorgung am Notfallort soll als Leistung der medizinischen Notfallrettung eingestuft werden
  • Dafür soll es dann IntegrierteNotfallzentren (INZ) geben

Bleibt abzuwarten wann dieses Gesetz in Kraft treten wird und was dann die genauen Änderungen sind. Fakt ist das etwas getan werden muss um alle Beteiligten etwas zu entlasten.

Bildnachweis: Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay

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