20. Oktober 2020

Rettungsdienstblog

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Die Zyanose und der Markt

Morgens halbzehn in Deutschland. Arbeitsplan gemacht RTW kontrolliert und nun Frühstück, ha denkste. Dauerpiepton und vibrieren am Gürtel : „Mann in Supermarkt, zyanotisch , kaum ansprechbar“.  Also mal ganz flink in den Wagen und auf gehts. Beim eintreffen fanden wir einen älteren Herren im Supermarkt im Gang liegend vor und er war ansprechbar, puhh. Um möglichst anständig arbeiten zu können wurde fix die Trage geholt und der Patient schnell ins Auto gebracht. Nun ging es los mit der Anamnese und der Datenerhebung. Vorher noch nie aufgetreten, RR 139/ 80 , Frequenz 166 , SpO2 nicht messbar, was sicher an den sehr kalten Händen lag. In diesem Moment kam auch schon unser Doc und ratzi fatzi wurde Medizin gemacht 😊. Patient atmete etwas schwer und bekam deshalb Sauerstoff 3 l / min über Nasensonde. Gleichzeitig wurde Beloc aufgezogen um die Frequenz zu senken. BZ war 13,0 und nachdem der Patient sich mit seiner Frequenz um 100 befand ging es ab in die nächste Klinik.

Ich hoffe die erste richtige Erfahrung gefällt euch , wenn ja bitte liken und teilen.

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